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Liebe Freundinnen und Freunde der Kirchenmusik in St. Katharinen,
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Maximilian Schnaus ist als Organist wie als Komponist gleichermaßen erfolgreich. Bereits im Alter von 22 Jahren gewann er mit seiner Rhapsodie „Wie liegt die Stadt so wüst“ den Kompositionswettbewerb der Stadt Hanau 2008. Dieses und einige andere Werke von ihm kamen bereits in St. Katharinen zur Aufführung.
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Ins Zentrum seines aktuellen Konzertprogramms stellt Schnaus „Volumina“ von Györgi Ligeti. Mit dieser Komposition aus dem Jahr 1962 gab Ligeti den Anstoß zu entscheidenden Entwicklungen der Orgelmusik der Avantgarde, ein Schlüsselwerk des 20. Jahrhunderts. Ein neues technisches Feauture der Rieger-Orgel in St. Katharinen kann hier zum Einsatz kommen: die proportionale Registertraktur. Sie ermöglicht eine punktgenaue Speicherung nur teilweise geöffneter Windzufuhr, was Schattierungen ermöglicht, die seit Ligeti zum Klangspektrum der Orgelmusik gehören.
Die „Trois Danses“ von Jehan Alain sind gleichfalls ein Markstein der Orgelmusik des 20. Jahrhunderts, belegen sie doch seine außerordentliche Begabung – vergleichbar der von Olivier Messiaen –, die der Musik des jungen Franzosen einen wichtigen Platz in der zeitgenössischen Komposition ermöglich hätte, wäre er nicht 1940 auf dem Schlachtfeld von Verdun umgekommen.
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Außerdem stellt Schnaus zwei eigene Kompositionen aus jüngster Zeit vor: Strata Interferenzen (2023) und Pulswellen, Bewegung (2024). Man kann gespannt sein, wie sich sein Kompositionsstil seit dem verheißungsvollen Start im Jahr 2007 entfaltet hat.
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Orgelkonzert „Vom 20. ins 21. Jahrhundert“
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Maximilian Schnaus (Berlin), Orgel
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Eintritt 10 EUR (ermäßigt 8 EUR)
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Auf Wiedersehen und Wiederhören in St. Katharinen!
Ihr Martin Lücker, Senior Organist
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